Als Anfang der 1990er-Jahre bei Manfred Gotta das Telefon klingelte, staunte der damals branchenbekannte Experte für Produktnamen nicht schlecht. Am anderen Ende der Leitung bat ein Renault-Mitarbeiter um seine Unterstützung: Der französische Konzern hatte einen neuen Kleinwagen entwickelt – suchte jedoch noch nach einem griffigen Namen für den Neuzugang in der Modellpalette. Offenbar war den französischen Kreativen die Fantasie abhandengekommen.
„Das war der erste Kontakt zu den Franzosen, und deshalb war ich entsprechend erstaunt“, erinnert sich Gotta. Nach einem weiteren Gespräch mit dem damaligen Chefdesigner Patrick Le Quément über eine mögliche Zusammenarbeit wurde Gotta an den heiligsten Ort des Renault-Konzerns gebeten, das Technocentre bei Paris, und durfte das neue Modell ausführlich in Augenschein nehmen.

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