Rund 20 Milliarden Euro will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im maroden Gesundheitswesen einsparen. Die Zuzahlungen für Medikamente könnten steigen, die Familienversicherung eingeschränkt werden, Ärzte Zusatzhonorare verlieren.
Es ist ein Sparpaket, das praktisch jeden treffen würde – Versicherte, Ärzte, Kliniken, Apotheken, und, man glaubt es kaum, die Pharmaindustrie. Über die meisten dieser Maßnahmen lässt sich trefflich streiten. Über eine allerdings nicht: dass die Homöopathie als Kassenleistung endlich auf dem Prüfstand steht. Im Gegenteil – man muss sich fragen, warum es dafür erst ein Milliardendefizit braucht.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
