Der Prozess gegen Michael Jackson im Jahr 2005 zählte zu den spektakulärsten Strafverfahren in der Geschichte der Popmusik. Auslöser war eine Anzeige der Familie eines 13-jährigen Jungen, der gemeinsam mit seinen Angehörigen Zeit auf Jacksons berühmtem Anwesen, der Neverland Ranch, verbracht hatte. Dem „King of Pop“ wurden insgesamt zehn Anklagepunkte zur Last gelegt, darunter sexueller Missbrauch von Minderjährigen und Freiheitsberaubung.
Nach rund 14 Wochen Verhandlung wurde Jackson schließlich in allen Anklagepunkten freigesprochen. Die Geschworenen erklärten, die vorgelegten Beweise reichten nicht aus, um eine Schuld zweifelsfrei festzustellen. Obwohl der Popstar damit juristisch als unschuldig gilt, hat der Prozess seinen Ruf bis heute nachhaltig beschädigt.

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