Die Vorurteile gegen Bürgerämter und bräsiges Beamtentum – noch dazu in Berlin – halten sich hartnäckig. Noch bevor man überhaupt einen Fuß in eines der trostlosen Gebäude setzen darf, gilt es, die schier unüberwindbare Hürde der Terminfindung zu meistern. Einmal einen der begehrten Slots ergattert, erwarten einen im Innern des Betonbaus dann meist unmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die weniger durch Kompetenz als durch maximale Unfreundlichkeit glänzen – so heißt es zumindest seit jeher.
Wie alle anderen Berlinerinnen und Berliner müssen auch die in der Hauptstadt lebenden Prominenten alle Jubeljahre den Weg zu einem der 43 Bürgerämter antreten. So etwa der Schauspieler Matthias Matschke, der nach einem Besuch bei der Behörde in Mitte seinem Frust auf Instagram freien Lauf ließ.

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