Schon seit den Anfängen von Social Media wird kritisiert, dass TikTok, Instagram und Co. oberflächliche Schönheitsideale verstärken, vereinheitlichen und oft unrealistisch darstellen. Hier ein „gefiltertes“ Gesicht, dort ein gestählter Körper – vor allem junge Menschen fühlen sich schnell unter Druck gesetzt, lautet häufig der Vorwurf.
Seit einiger Zeit treibt ein Trend den Wunsch nach Selbstoptimierung jedoch auf die Spitze: das sogenannte Looksmaxxing. Von beabsichtigten Knochenbrüchen im Gesicht über fragwürdige Operationen bis hin zur Verlängerung von Gliedmaßen sind zahlreiche junge Männer weltweit bereit, Tausende Dollar auszugeben, um ihren Körper so verändern zu lassen, dass sie vermeintlich objektiven Attraktivitätsmaßstäben entsprechen. Dabei handelt es sich keineswegs um einen Nischentrend.

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