Frisuren im Fokus

Zu hässlich: El Salvador verbietet den Edgar Cut an seinen Schulen

In Deutschland gilt der sogenannte Edgar Cut, eine Abwandlung des Topfschnitts, als Trendfrisur schlechthin. In El Salvador schaltet sich nun die Politik ein.

Der Edgar Cut ist eine Variante des Topfschnitts, bei dem die vordere Haarlinie akkurat in einer geraden Linie geschnitten wird.
Der Edgar Cut ist eine Variante des Topfschnitts, bei dem die vordere Haarlinie akkurat in einer geraden Linie geschnitten wird.Imago

Von den einen als Trendfrisur schlechthin gefeiert, von den anderen als haargewordene Stillosigkeit gehasst: Der „Edgar Cut“ gehört derzeit wohl zu den streitbarsten Männerfrisuren, die man auf Berlins Straßen sehen kann. Gerade unter Jugendlichen taucht die Topfschnitt-Variante immer wieder auf.

Seinen Ursprung hat der Haarschnitt in Mittelamerika, wo er unter jungen Menschen noch deutlich verbreiteter ist als hierzulande. In El Salvador reicht es der Politik nun offenbar: Nachdem vergangenes Jahr bereits der klassische Irokesenschnitt verabschiedet wurde, hat man jetzt auch den „Edgar“ an öffentlichen Schulen verboten.

Berliner Zeitung

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