Ganz ehrlich: Ich will nie mehr etwas von Timmy, dem Wal, hören. Nicht, weil ich kein Mitleid mit der Kreatur hätte oder das qualvolle Verenden eines Lebewesens beklatschen würde, sondern weil ich die fetischartige und kindische Obsession nicht mehr ertrage, mit der sich eine ganze Nation um das Schicksal eines Tieres dreht.
In der freien Wildbahn verenden täglich tausendfach Wale, Delfine und andere Meeresbewohner, ohne dass auch nur eine einzige Kamera gezückt wird. Doch im Vermeider-Land wird das Sterben eines verirrten Säugetiers zur Staatsaffäre. Worum geht es hier eigentlich?