Noch zu seinem 70. Geburtstag vor zwei Jahren erklärte Dieter Bohlen: „Bis auf die Haarfarbe, das schwöre ich, ist alles echt an mir.“ Lediglich sein Haupthaar lasse er sich hin und wieder tönen. Sein „Beauty-Geheimnis“ liege allein im vielen Sport, wie er die Bild-Zeitung damals wissen ließ: „Manchmal auch zweimal am Tag. (…) Ich fühle mich wie 30.“
Eine kleine Randnotiz, die er in dem Interview ausließ, waren die Filter, die ihm bei Fernsehauftritten offenbar aufs Gesicht gelegt werden. Doch erst wenn sie fehlen oder gründlich schiefgehen, fallen sie auf: Kürzlich sorgte Bohlen genau deswegen in seiner langjährigen Rolle als Juror der neuen „Deutschland sucht den Superstar“-Staffel für Irritationen.
Zuschauer: „Man erkennt kaum noch Bohlens Gesicht“
Aufgefallen ist Bohlen – wie auch die anderen Jury-Mitglieder – vor allem durch besonders weichgezeichnete Gesichter, in denen die Nase kaum noch zu erkennen war. Auf Social Media häuften sich die Kommentare; es wurde heftig spekuliert. „Auf Bohlens Gesicht ist so viel Filter, man erkennt kaum noch das Gesicht“, schrieb ein Nutzer etwa auf X. „Die Gesichter von Bushido und Glück sind klar, das von Bohlen vor lauter Filter verschwommen“, kommentierte ein anderer. „RTL übertreibt endgültig mit dem Bohlen-Filter.“
Der 72-jährige Pop-Titan sah sich durch die Welle an Kommentaren nun veranlasst, die Sache klarzustellen, und postete auf Instagram ein entsprechendes Video. Grund für die überzogenen Filter sei demnach eine personelle Veränderung hinter den Kulissen. „Das ist leider völlig in die Hose gegangen. Da sitzen neue Leute dran“, erklärte Bohlen. „Früher hatte ich jemanden, der das konnte. Jetzt habe ich jemanden, da sehe ich aus wie ein Geist aus der Flasche.“
Für ihn sei das Vertrauen in das Produktionsteam allerdings noch nicht verloren. „Wir arbeiten dran. Das kriegen wir hin. Im Recall ist es besser, ich schwör’s euch“, verspricht der langjährige DSDS-Juror.
Ob Bohlen sich tatsächlich nur durch viel Sport und intensives Training so jung hält, stellen Beauty-Experten übrigens immer wieder infrage. Viele unterstellen dem Musiker diverse Schönheitsoperationen. In einem Interview mit der Berliner Zeitung fand ein plastischer Chirurg aus Berlin beispielsweise besonders klare Worte: „Ich finde, er sieht schrecklich aus – künstlich und overdone.“


