Nach Auftritt mit Sonnenbrille

Der Macron-Effekt: Französischer Brillenhersteller von Nachfrage überrollt

Beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos trat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit Pilotenbrille auf – ein Glücksfall für den Hersteller des edlen Modells.

Ungewohnter Look: In Davos trug Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine Sonnenbrille.
Ungewohnter Look: In Davos trug Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine Sonnenbrille.Harun Ozalp/imago

Als Emmanuel Macron am Dienstag beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos erschien, sorgte nicht nur seine Rede, sondern auch sein Look für Aufsehen. Der französische Präsident trug einen dunkelblauen Anzug, dazu ein weißes Hemd und einen Schlips mit kleinen hellblauen Rechtecken – so weit, so gewöhnlich. Für Irritation sorgte seine Sonnenbrille, die er selbst am Rednerpult nicht absetzte. Als Begründung nannte er ein harmloses Problem mit dem Auge.

„Bitte entschuldigen Sie das unschöne Aussehen meines Auges“, hatte Macron zuvor gesagt. Zeitweise war er auch ohne Brille mit einem geröteten, blutunterlaufenen Auge zu sehen. Es handele sich um „das Auge des Tigers“ und sei ein „Zeichen der Entschlossenheit“, fügte der Präsident mit einem scherzhaften Unterton hinzu.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar