Man hätte es wissen müssen. Die Hinfahrt ist einfach zu gut gelaufen für Deutsche-Bahn-Verhältnisse. Der Zug steht in Berlin schon zehn Minuten vor der Abfahrtszeit einstiegsbereit am Gleis – gut geheizt, mit ausreichend freien Sitzplätzen. Zwei störungsfreie Stunden zuckelt der Prignitz-Express durch die überzuckerte Landschaft, erreicht auf die Minute pünktlich den Zielbahnhof.
Kann das möglich sein, frage ich mich die ganze Zeit, die ich in der Kleinstadt im nördlichsten Nordwesten Brandenburgs zubringe. Immerhin muss ich abends wieder in Berlin sein, die Rückfahrt steht also noch aus.

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