Tradition

Alter Name, neue Konzepte: Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt zurück

Nach der Schließung des Feinkostladens Rogacki in Charlottenburg hat ein Unternehmer die Markenrechte gekauft, nun gibt es eine Holding. Was ist für die Zukunft geplant?

1928 gründete der polnische Einwanderer Paul Rogacki eine Räucherwarenhandlung in Wedding. Vier Jahre später siedelte sie in die Wilmersdorfer Straße über.
1928 gründete der polnische Einwanderer Paul Rogacki eine Räucherwarenhandlung in Wedding. Vier Jahre später siedelte sie in die Wilmersdorfer Straße über.Rolf Goetze/Stiftung Stadtmuseum

Dieser Name war eine (West-)Berliner Institution, stand für Feinkost, Delikatessen, Fischspezialitäten, Räucherwaren. Rogacki bestand fast 100 Jahre, doch nach dem Tod des Inhabers wurde das Geschäft in der Wilmersdorfer Straße, das einst das West-Berliner Lebensgefühl verkörperte und als beliebter Treffpunkt galt, im Juli 2025 geschlossen.

Nun, neun Monate später, steht fest: Die Marke wird es weitergeben, der Name Rogacki ist gerettet. Mit der Übernahme durch den neuen Eigentümer Daniel-Jan Girl soll nun ein neuer Abschnitt beginnen.

Berliner Zeitung

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