Die Staatsbibliothek zu Berlin in Berlin-Mitte hat angekündigt, zum Gedenken an den 91. Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten in den kommenden Wochen eine Reihe von verbotenen und zensierten Werken vorzustellen. Wie die Bibliothek am Dienstag auf ihrem Facebook-Profil mitteilte, gehören die vorgestellten Bücher zu den vielen, die am 10. Mai 1933 auf dem heutigen Bebelplatz in Berlin verbrannt wurden.
Am Welttag des Buches am 23. April legt die Staatsbibliothek ihren Fokus auf Autorinnen, deren Werke während der Nazi-Zeit zensiert wurden, darunter Schriftstellerinnen wie Irmgard Keun („Gilgi, eine von uns“), Eva Leidmann („Auch meine Mutter freute sich nicht“), Anna Seghers („Auf dem Wege zur amerikanischen Botschaft“) und Erika Mann („Das Buch von der Riviera“).
Die vorgestellten Werke thematisieren starke Frauen, einen kritischen Blick auf die Gesellschaft und eine scharfe Beobachtungsgabe. Laut der Staatsbibliothek ist Zensur auch heute noch international verbreitet. Die vorgestellten Werke können über den Online-Katalog StabiKat ausgeliehen werden.
Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin auf Facebook
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