Nationalsozialismus

Zensur der Nazis: Staatsbibliothek Berlin stellt zehn verbotene Werke von damals vor

Während der Nazi-Zeit wurden etliche Bücher verboten. Die Berliner Staatsbibliothek erinnert in den kommenden Wochen an Werke von zensierten Autorinnen.

Die deutsche Schriftstellerin Anna Seghers im Jahr 1948: Auch sie gehörte zu den Autorinnen, die von den Nationalsozialisten zensiert wurden.
Die deutsche Schriftstellerin Anna Seghers im Jahr 1948: Auch sie gehörte zu den Autorinnen, die von den Nationalsozialisten zensiert wurden.Picture Alliance/CAF/PAP

Die Staatsbibliothek zu Berlin in Berlin-Mitte hat angekündigt, zum Gedenken an den 91. Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten in den kommenden Wochen eine Reihe von verbotenen und zensierten Werken vorzustellen. Wie die Bibliothek am Dienstag auf ihrem Facebook-Profil mitteilte, gehören die vorgestellten Bücher zu den vielen, die am 10. Mai 1933 auf dem heutigen Bebelplatz in Berlin verbrannt wurden.

Am Welttag des Buches am 23. April legt die Staatsbibliothek ihren Fokus auf Autorinnen, deren Werke während der Nazi-Zeit zensiert wurden, darunter  Schriftstellerinnen wie Irmgard Keun („Gilgi, eine von uns“), Eva Leidmann („Auch meine Mutter freute sich nicht“), Anna Seghers („Auf dem Wege zur amerikanischen Botschaft“) und Erika Mann („Das Buch von der Riviera“).

Die vorgestellten Werke thematisieren starke Frauen, einen kritischen Blick auf die Gesellschaft und eine scharfe Beobachtungsgabe. Laut der Staatsbibliothek ist Zensur auch heute noch international verbreitet. Die vorgestellten Werke können über den Online-Katalog StabiKat ausgeliehen werden.

Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin auf Facebook

Diesem Artikel liegen Informationen zugrunde, die mithilfe von KI gefunden wurden.

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