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USA greifen mutmaßliche Drogenboote im Ostpazifik an – acht Menschen tot

Die USA setzen ihre Angriffe auf mutmaßliche Drogenboote im Ostpazifik fort. Das Militär teilte mit, „acht Narco-Terroristen“ getötet zu haben.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth
US-Verteidigungsminister Pete HegsethBonnie Cash/Imago

Das US-Militär hat acht weitere Menschen bei Angriffen auf mutmaßlichen Drogenbooten getötet. Das teilte das U.S. Southern Command in einem Beitrag auf X mit. Beigefügt waren Videoaufnahmen von den Angriffen zu sehen. „Insgesamt acht Narco-Terroristen wurden bei diesen Handlungen getötet – drei im ersten Boot, zwei im zweiten und drei im dritten“, hieß es weiter. Die Angriffe waren demnach von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth angeordnet worden.

Die Boote seien von terroristischen Organisationen gesteuert worden. Geheimdienstinformationen hätten bestätigt, dass die Schiffe sich entlang bekannter Drogenhandelsrouten im östlichen Pazifik bewegten und an eben solchem Handel beteiligt gewesen seien.

Die USA greifen seit September immer wieder Boote in der Karibik und im Ostpazifik an, auf denen sich US-Angaben zufolge Drogenschmuggler befunden hatten. Mehr als 90 Menschen wurden dabei bislang getötet. Kritiker bezeichnen die Angriffe als außergerichtliche Hinrichtungen und völkerrechtswidrig. (mit AFP)