Afrika

Nach Konflikt mit Trump: USA bauen Militärpräsenz in Nigeria aus

Die USA weiten ihr militärisches Engagement in Nigeria aus. Zuvor hatte Präsident Donald Trump das afrikanische Land öffentlich kritisiert und unter Druck gesetzt.

US-Soldaten bei ihrer Ankunft auf einem Flughafen
US-Soldaten bei ihrer Ankunft auf einem Flughafennewspix/imago

Rund 100 US-Soldaten mit Ausrüstung sind in Nigeria eingetroffen, um dortige Streitkräfte im Kampf gegen islamistische und andere bewaffnete Gruppen zu schulen, teilte das nigerianische Militär mit. Die Associated Press hatte zuerst über die Ankunft berichtet.

Die Entsendung erfolgte auf Anfrage der nigerianischen Regierung. Laut Militärsprecher Samaila Uba sollen die US-Militärangehörigen Ausbildung, technische Unterstützung und den Austausch von geheimer Lageinformation leisten, ohne selbst in Kampfhandlungen einzugreifen oder operative Kontrolle zu übernehmen. Die nigerianischen Streitkräfte behalten demnach die volle Befehlsgewalt.

Berliner Zeitung

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