Mittlerer Osten

Waffenstillstand in Syrien auf der Kippe: Regierung und SDF beschuldigen sich gegenseitig

Syriens Regierung meldet sieben tote Soldaten durch einen Drohnenangriff der Kurden. Die Miliz bestreitet dies. Die Waffenruhe steht auf dem Spiel.

Kurdischer Protest vor der US-Botschaft in Madrid
Kurdischer Protest vor der US-Botschaft in MadridIMAGO/Ignacio Lopez Isasmendi

Die syrische Regierung hat die kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) beschuldigt, am Mittwoch sieben Soldaten durch einen Drohnenangriff getötet zu haben. Laut Angaben der syrischen Armee ereignete sich der Vorfall, während Soldaten eine eroberte Militärbasis mit Sprengstoff sicherten. Die Armee bezeichnete den Angriff als gefährliche Eskalation, die eine erst am Vortag vereinbarte, viertägige Waffenruhe gefährdet.

Berliner Zeitung

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