Nach Kritik an dem Krisenmanagement des Regierenden Bürgermeisters nach dem Anschlag auf die Stromversorgung im Südwesten Berlins erhält Kai Wegner (CDU) Unterstützung der landeseigenen Betriebe – teils in drastischer Wortwahl. So kommentierte etwa die Leiterin des Bereichs Infrastruktur der BVG, Wencke Wallstein, einen kritischen Beitrag dieser Redaktion im sozialen Netzwerk LinkedIn mit den Worten, es sei nicht Wegners Aufgabe „vor Ort vor den Kameras der skandalhungrigen Journalisten“ zu stehen.

Vielmehr habe er „getan, was ein guter Krisenmanager tut: ohne Blick auf persönliche Reputation die Krise gemanaged“. Krisenmanagement, erklärt Wallstein, bedeute im ersten Schritt nicht Sichtbarkeit, sondern Maßnahmen einleiten zur Bewältigung. „Mag sein, dass es viele gibt, die das nicht verstehen“, fügt sie hinzu.
