Zwei kuriose Schwan-Vorfälle haben Anfang der Woche in Berlin-Kreuzberg für Aufsehen gesorgt. Am Dienstagvormittag legte ein Schwan im Gleisbett der U-Bahn-Linie U3 den Verkehr zwischen Gleisdreieck und Warschauer Straße für rund eine halbe Stunde lahm. Bereits am Tag zuvor musste die Polizei einen geschwächten Schwan von einem Balkon im fünften Obergeschoss am Paul-Lincke-Ufer retten.
Wie der Tagesspiegel berichtet, saß eines der Tiere am Dienstag gegen 9.43 Uhr an der Gitschiner Straße im Gleisbett. Die BVG informierte ihre Fahrgäste per Durchsage: „Die BVG ist tierlieb, drum fahren wir erst weiter, wenn er weg ist.“ Da sich der Schwan von BVG-Mitarbeitern nicht einfangen ließ, befreite die Feuerwehr das Tier und entließ es „unversehrt“ in den Landwehrkanal, wie ein Feuerwehrsprecher bestätigte. Die Fahrgäste reagierten dem Bericht zufolge überwiegend gelassen.
Schwan auf Kreuzberger Balkon im fünften Stock entdeckt
Wie die Berliner Polizei auf Instagram mitteilte, hatte am Montag ein Pförtner am Paul-Lincke-Ufer einen Schwan auf einem Balkon im fünften Obergeschoss entdeckt. Da der Wohnungsinhaber nicht in Berlin war, der Pförtner aber Zugang zur Wohnung hatte, konnten Beamte das geschwächte Tier sichern und in eine Tierklinik bringen.


