Immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland zeigen Anzeichen psychischer Auffälligkeiten. Laut dem aktuellen Schulbarometer der Robert-Bosch-Stiftung ist die seelische Belastung von Schülerinnen und Schülern erstmals seit dem Ende der Corona-Pandemie wieder gestiegen.
Konkret gab ein Viertel der befragten Kinder und Jugendlichen im Jahr 2025 an, sich psychisch unwohl zu fühlen. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 21 Prozent. Besonders häufig betroffen sind laut der Studie Kinder und Jugendliche aus Familien mit niedrigem Einkommen.
Mehrere Ursachen für Anstieg
Die Studienautoren sehen mehrere mögliche Ursachen für den Anstieg: Leistungsdruck in der Schule, Sorgen um die eigene Zukunft sowie Ängste im Zusammenhang mit Kriegen und internationalen Krisen belasten die junge Generation. Darüber hinaus berichteten viele Schüler von Erfahrungen mit Mobbing.
Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa insgesamt rund 1500 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 17 Jahren. Zusätzlich wurde jeweils ein Elternteil befragt. Die Robert-Bosch-Stiftung lässt mit dem Schulbarometer seit 2019 regelmäßig die Situation an deutschen Schulen untersuchen.


