Kriminalität

Schüsse in Berlin-Wilmersdorf: Täter auf der Flucht

In Wilmersdorf wurde ein 23-jähriger Mann am Samstagmorgen durch Schüsse schwer verletzt. Die Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

In der Brandenburgischen Straße in Berlin-Wilmersdorf wurde am Samstagmorgen ein Mann angeschossen.
In der Brandenburgischen Straße in Berlin-Wilmersdorf wurde am Samstagmorgen ein Mann angeschossen.Axel Billig/Pressefoto Wagner

In Berlin-Wilmersdorf ist ein 23-jähriger Mann am frühen Samstagmorgen durch Schüsse schwer verletzt worden. Die Mordkommission der Berliner Polizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es gegen 5.30 Uhr vor einem Massagesalon in der Brandenburgischen Straße zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Die Auseinandersetzung eskalierte nach Informationen der B.Z., als einer der Beteiligten eine Schusswaffe zog und mindestens zweimal auf den 23-Jährigen feuerte. Der Mann wurde getroffen und musste anschließend in ein Krankenhaus gebracht und operiert werden.

Hintergründe der Tat unklar – Schütze konnte fliehen

Zunächst war unklar, wie schwer die Verletzungen sind. Später gab die Polizei jedoch Entwarnung: Lebensgefahr bestehe nach ersten Untersuchungen nicht. Neben dem 23-Jährigen wurde laut Polizei ein weiterer Mann verletzt. Ein 22-Jähriger erlitt offenbar durch Schläge Verletzungen im Gesicht.

Der mutmaßliche Schütze konnte nach der Tat fliehen. Laut Polizei entfernte er sich mit einem Fahrzeug vom Tatort. Die Einsatzkräfte sperrten die Brandenburgische Straße bis zur Gieselerstraße großräumig ab und sicherten Spuren. Auf der Fahrbahn fanden Ermittler mehrere leere Patronenhülsen. Die Hintergründe der Tat sowie die Identität des Schützen sind bislang unklar.