Die Berliner Polizei hat am Donnerstag im Bezirk Tempelhof-Schöneberg unter anderem mehrere Schreckschusswaffen festegestellt. Dies geht aus einer Polizeimeldung vom Freitag hervor. Gefundene Hinweise deuten darauf hin, dass ein Mann eine leerstehende Wohnung als Schießstand benutzt haben könnte.
Eine Zeugin alarmierte am Donnerstagnachmittag die Polizei, nachdem sie gegen 16.15 Uhr mehrere Schüsse aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Rheinstraße in Berlin-Friedenau gehört hatte. Die Frau habe sich aus Angst in ihrer eigenen Wohnung versteckt und den Notruf gewählt.
Schreckschusswaffen und leere Wohnung mit Zielscheiben
Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten die Schüsse der Wohnung eines 30-Jährigen zuordnen. Der Mann räumte gegenüber den Beamten ein, Zugang zu einer derzeit leerstehenden Wohnung im Dachgeschoss des Hauses zu haben.
Mit richterlichen Beschlüssen durchsuchten die Einsatzkräfte anschließend sowohl die Wohnung des Mannes als auch die Dachgeschosswohnung. In seiner Wohnung entdeckten die Polizisten mehrere Schreckschusswaffen, sogenannte Soft-Air-Waffen und Drogen. In der leerstehenden Wohnung im Dachgeschoss fanden sie mehrere Zielscheiben und stellten Pulverdämpfe fest.

