Am Potsdamer Platz im Bezirk Mitte ist Berlins erste Groß- und Hochtemperatur-Wärmepumpe in Betrieb gegangen. Sie wandelt „Berlins Kälte in Wärme um“, schrieb Franziska Giffey (SPD), Berlins Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, in einem Beitrag auf Facebook. Durch die Wärmepumpe werden etwa 6500 Tonnen CO2 jährlich eingespart.
„Ab sofort versorgt die Anlage rund 30.000 Haushalte mit warmem Wasser und im Winter rund 3000 Haushalte mit Wärme“, teilte Giffey weiter mit. „Genutzt wird dafür die Abwärme aus der Kältezentrale, die bislang über die Kühltürme abgeben wurde. Das ist nicht nur effizient, sondern vor allem klimaschonend.“
Giffey will Berlin noch vor 2045 klimaneutral machen
Giffey hatte die Wärmepumpe gemeinsam mit Christian Feuerherd, CEO der Berliner Energie und Wärme (BEW) und Vanessa Bauch, Leiterin der Dezentralen Energieerzeugung bei Siemens Energy in Betrieb genommen. „Mit Projekten wie diesen kommen wir unserem Ziel näher, Berlin bereits deutlich vor 2045 klimaneutral zu machen“, schrieb Giffey.
