Die Sterblichkeit aufgrund von Krebserkrankungen ist in Deutschland in nahezu allen Altersgruppen zurückgegangen. Insbesondere bei Kleinkindern halbierte sich das Risiko, an Krebs zu versterben. Laut Statistischem Bundesamt stiegen nur in den Altersgruppe über 90 Jahren die Todesfälle deutlich an. Trotz dieser Erfolge bleibt Krebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Zwar starben im Jahr 2024 insgesamt 230.400 Menschen an Krebs und damit mehr als noch 2004. Aber dieser Anstieg ist laut den Statistikern fast vollständig auf die Alterung der Gesellschaft zurückzuführen. Mehr als die Hälfte aller Krebspatienten war zwischen 60 und 79 Jahre alt.
Prävention und gesünderes Verhaltet rettet Leben
Rechnet man den demografischen Effekt heraus, sank die Zahl der Krebstoten deutlich. Als Ursachen für diesen Rückgang nennt das Bundesamt verbesserte Behandlungsmethoden, erweiterte Möglichkeiten zur Früherkennung sowie bessere Prävention.
Langfristig wirken auch andere Verhaltensweisen deutlich krebssenkend. So sank die Anzahl der Raucher deutlich und auch der Alkoholkonsum ging in den letzten Jahren stark zurück. Da diese Veränderungen sich aber primär bei dne Jüngeren vollziehen, schlagen sie sich nur sehr langfristig in der Statistik nieder.
Weniger Krankenhausbehandlungen als vor 20 Jahren
Die Zahl der stationären Krebsbehandlungen ging langfristig zurück: 2024 wurden rund 1,45 Millionen Patienten wegen Krebs im Krankenhaus versorgt. Das waren knapp sechs Prozent weniger als 2004.


