Der CDU-Politiker Martin Heusler wird neuer Landrat des Landkreises Spree-Neiße im Süden Brandenburgs. In der Stichwahl am Sonntag erhielt er nach Auszählung aller Wahllokale 51,49 Prozent der Stimmen und verwies damit seine AfD-Kontrahentin Christine Beyer auf den zweiten Platz, die auf 48,51 Prozent kam. Das geht aus den offiziellen Ergebnissen der Landeswahlleitung Brandenburg hervor.
Der Ausgang war denkbar knapp: Nur rund drei Prozentpunkte trennten die beiden Kandidaten. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,72 Prozent – von den rund 94.500 wahlberechtigten Einwohnern des Landkreises ging demnach gut jeder Zweite an die Urne.
Unterstützung weiterer Parteien war wohl Ausschlag für Sieg
Die Stichwahl war nötig geworden, weil im ersten Wahlgang am 8. März keiner der vier Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erreicht hatte. Beyer war damals mit 42,4 Prozent als Erstplatzierte aus dem Rennen gegangen, Heusler folgte mit 30,5 Prozent auf dem zweiten Platz. Für die Stichwahl konnte Heusler laut Angaben der Wahlleitung auch auf die Unterstützung weiterer Parteien zählen – was offenbar den Ausschlag für seinen Sieg gab.
Heusler tritt die Nachfolge von Harald Altekrüger an, der ebenfalls der CDU angehört und den Landkreis Spree-Neiße rund 16 Jahre lang geführt hatte. Altekrüger war nicht erneut angetreten und hat sich in den Ruhestand verabschiedet.

