Medizinethik

WHO nennt US-Impfstudie mit Babys „ethisch nicht vertretbar“ – Guinea-Bissau zieht Notbremse

Guinea-Bissau stoppt US-Impfstudie an 14.000 Neugeborenen. WGO nannte das Projekt „ethisch nicht vertretbar“. Das Problem dahinter ist größer.

Frauen in Guinea-Bissau mit Neugeborenen.
Frauen in Guinea-Bissau mit Neugeborenen.Tiago Lopes Fernandez

Guinea-Bissau hat eine von der US-Regierung finanzierte Impfstudie an Neugeborenen endgültig gestoppt. Das westafrikanische Land reagierte damit auf massive internationale Kritik an dem Projekt, das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als unvereinbar mit ethischen und wissenschaftlichen Grundsätzen einstufte. „Es wird nicht passieren, Punkt“, erklärte Außenminister João Bernardo Vieira nun.

Berliner Zeitung

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