Gastronomie

Gewerkschaft wirft Erfurter Gastronomen Gier vor: „Das ist schäbig“

Trotz gesenkter Mehrwertsteuer zahlen viele Wirte in Erfurt laut Gewerkschaft nur Mindestlohn. Der Steuervorteil fließe in die Betriebskassen statt in die Löhne.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erhebt schwere Vorwürfe gegen viele Wirte in der Landeshauptstadt.
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erhebt schwere Vorwürfe gegen viele Wirte in der Landeshauptstadt.Markus Wächter/Berliner Zeitung

In der Erfurter Gastronomie ist ein heftiger Streit um Löhne und Steuervorteile entbrannt. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Thüringen beschuldigt zahlreiche Wirte in der Landeshauptstadt, die seit Jahresbeginn geltende Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen von 19 auf 7 Prozent nicht an ihre Beschäftigten weiterzugeben. NGG-Geschäftsführer Jens Löbel spricht von „unschöner Gastronomen-Gier".

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar