Die Deutsche Bahn hat angekündigt, dass sich die Inbetriebnahme der Ausbaustrecke zwischen Berlin und Dresden verzögern wird. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, werden die Bauarbeiten an der zweiten Baustufe verschoben.
Die fehlenden Teilbereiche sollen 2033 ans Netz gehen. Grund für die Verzögerungen seien „Anforderungen im Planfeststellungsverfahren“. Dabei geht es unter anderem um Umweltfragen, beispielsweise Eingriffe ins Moorgebiet bei Zossen.
Deutsche Bahn: 125 Kilometer Strecke werden überarbeitet
Betroffen sei dabei der Abschnitt Blankenfelde – Wünsdorf-Waldstadt. Ursprünglich sollten alle Streckenabschnitte der zweiten Baustufe von Blankenfelde bis Großenhain 2029 in Betrieb gehen.
Die Planungsunterlagen für die insgesamt drei Teilbereiche im nördlichen Abschnitt werden zurzeit überarbeitet. Anschließend werden sie beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht. Alle Arbeiten sollen später gemeinsam in einer zusammenhängenden Sperrung der Strecke erledigt werden. Dadurch sollen Fahrgästen zusätzliche Sperrungen erspart bleiben.
Zwischen Berlin und Dresden werden 125 Kilometer Strecke für Geschwindigkeiten von bis 200 Kilometern pro Stunde ausgebaut. 2003 wurde der Ausbau der Strecke von Berlin nach Dresden ins Auge gefasst. Bis Ende 2020 waren 70 der 125 Kilometer langen Strecke für die erhöhten Geschwindigkeiten ausgebaut.


