Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen im Verhältnis zu Russland und der Unsicherheit über die künftige Zuverlässigkeit des US-Atomschutzes für Deutschland hat der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter eine neue Debatte über die nukleare Abschreckung in Europa angestoßen. Im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung bringt Kiesewetter eine finanzielle Beteiligung Deutschlands an einem europäischen Atomschirm ins Spiel. „Deutschland könnte sich finanziell beteiligen, ohne die Führung zu übernehmen“, so Kiesewetter. Für die Entwicklung eines solchen Schutzmechanismus veranschlagen Fachleute einen Zeitraum von etwa fünf Jahren; Kiesewetter selbst hält zehn Jahre für realistischer.

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