Im Jahr 2024 haben sich die Kosten der Arbeitslosigkeit auf sechs Milliarden Euro summiert und lagen damit 12,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Das ergibt eine aktuelle Berechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bei der Bundesagentur für Arbeit. Die Kosten machten 1,77 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus, nach 1,62 Prozent im Jahr 2023. Laut IAB sind sowohl die Zahl der Arbeitslosen als auch die finanziellen Belastungen auf das Niveau von vor etwa zehn Jahren gestiegen und erreichen in realen Werten „wieder das Niveau der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009/2010.“