Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung im Südwesten Berlins hat die Bundesanwaltschaft nach eigenen Angaben die Ermittlungen übernommen. Es wird unter anderem wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, der verfassungsfeindlichen Sabotage, der Brandstiftung und der Störung öffentlicher Betriebe ermittelt. Bereits am Montag war bekannt geworden, dass die Berliner Generalstaatsanwaltschaft nach dem Brandanschlag die Untersuchungen an sich gezogen hatte. Die Behörde begründete das mit der „besonderen Bedeutung des Einzelfalls“.
Ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Teltowkanal hatte am Samstag Teile Berlins vollständig von der Stromversorgung abgeschnitten. Betroffen waren zunächst etwa 45.000 Haushalte und 2200 Gewerbe im Süden der Hauptstadt – insbesondere im Bezirk Steglitz-Zehlendorf.


