Sommer

Das bislang harte Geschäft der Eisdielen: „Jeder schlechte Sommertag ist ein verlorener“

Was verbindet das älteste Eiscafé der Stadt mit einem Eis-Start-up? Mal geht es vor allem um Tradition, mal um Zeitgeist. Aber warum ist nachhaltiges Eis so viel teurer?

Ob traditionelle Rezeptur oder nachhaltiges Konzept, Eisdielen gibt es in Berlin viele.
Ob traditionelle Rezeptur oder nachhaltiges Konzept, Eisdielen gibt es in Berlin viele.Markus Wächter/Berliner Zeitung

Der Sommer hat so gut wie begonnen – und was gibt es Besseres als ein leckeres, erfrischendes Eis an einem warmen und heißen Tag in Berlin? Die Auswahl an Eisdielen ist groß. Neben der traditionellen Eisdiele um die Ecke boomen seit einigen Jahren auch Läden, die ihr Konzept der zeitgenössischen Gastronomiekultur angepasst haben. Doch was ist besser? Eine Originalrezeptur, die an Sonntage in der Kindheit mit Oma erinnert, wie sie im traditionellen Eiscafé Monheim angeboten wird? Oder darf es lieber ein Eis am Stiel sein oder eine vegane Kugel im nachhaltigen Eisbecher sein?

In Berlin-Wilmersdorf, direkt auf der Blissestraße, findet man die älteste Eisdiele Berlins: das Eiscafé Monheim. Seit 1928 ist der Laden dauerhaft in Betrieb. Bis heute wird jede Eissorte nach Originalrezept handgefertigt. „Alles wird selbst hergestellt – von der Grundmasse bis zur fertigen Kugel“, sagt Prisca Gatschke, Inhaberin des Eiscafés. „Das ist wie früher das Löffelablecken bei Oma. Du weißt genau, was drin ist.“

Berliner Zeitung

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