Der erste Stein, der an diesem Sonntagmittag von Gunter Demnig in der Jagowstraße vor der Hausnummer vier in die Erde geschlagen wird, ist Johanna Meyer gewidmet: Jahrgang 1886, deportiert am 17. November 1941, ermordet acht Tage später. Daneben legt der Künstler den zweiten Stein mit Messingplatte. Darin eingraviert ist der Name von Alfred Meyer, des Ehemanns von Johanna, der am selben Tag von den Nationalsozialisten deportiert wurde. Auch er überlebte nicht.