Ein Fachpolitiker ist nun Fachminister – und er ist auch aus dem Osten dieser Republik. Die Herkunft spielt neuerdings in der Brandenburger Landesregierung eine wichtigere Rolle als zuvor. Denn immer wieder war die SPD-geführte Landesregierung auch aus den eigenen Reihen dafür kritisiert worden, zu viele Minister und Ministerinnen aus dem Westen zu holen und eigene Fachleute zu ignorieren.
Nach dem Rücktritt von Guido Beermann von der CDU, dem Brandenburger Minister für Infrastruktur, hat am Mittwochmorgen Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) den bisherigen Staatssekretär zum Minister ernannt: Rainer Genilke ist ein Mann vom Fach. Der 55-Jährige aus Südbrandenburg war zehn Jahre Landtagsabgeordneter und Fraktionssprecher für Infrastruktur, Bauen, Landesplanung und Verkehr. 2019 legte er sein Mandat nieder, weil er Staatssekretär wurde. Nun ist er Minister, seinen bisherigen Posten als Staatssekretär hat Uwe Schüler übernommen. Ebenfalls im heutigen Brandenburg gebürtig.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
