Karoline Preisler sagt sofort zu. Sie ist eine Frau, die gern in der Öffentlichkeit steht –und das im Gegensatz zu vielen ihrer Politikerkollegen auch kann. Wir treffen sie im Café Einstein Unter den Linden in Berlin-Mitte. Sie kommt früher als geplant und bestellt sich erst mal ein Schnitzel. Ganz entspannt. „Das Leben ist hart“, begründet sie – ein wenig ironisch, wobei sie tatsächlich nicht der Typ ist, der ein einfaches Leben will. Karoline Preisler sucht die Konfrontation. Seit nunmehr zwei Jahren taucht sie als Gegendemonstrantin auf unzähligen Demonstrationen in Berlin auf, die aus ihrer Sicht antisemitisch sind. Was tut die Frau jetzt, da die Geiseln befreit sind, für die sie sich so sehr eingesetzt hat? Wie haben diese zwei Jahre sie verändert und wie geht sie mit dem Hass gegen ihre Person um? Wir haben darüber mit ihr geredet.

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