DDR

Holger Friedrich über Berliner Zeitung: Statt links/rechts „vorne oben“

75. DDR-Gründungstag – Anlass zu kritisch-stolzem Rückblick. Verleger Holger Friedrich sagt, wo er die Berliner Zeitung sieht: statt links/rechts „vorne oben“.

Im Kino Babylon auf dem Podium (v.l.n.r): Eckhard Netzmann, Aelrun Goette, Holger Friedrich und Axel Geiss
Im Kino Babylon auf dem Podium (v.l.n.r): Eckhard Netzmann, Aelrun Goette, Holger Friedrich und Axel GeissStephanie Steinkopf/Ostkreuz

Es war einmal – so fangen Märchen an, solche mit Bösewichtern wie guten Leuten, und so wird inzwischen das Reden über die DDR betitelt, auch an diesem 7. Oktober 2024 im Kino Babylon. Anlässlich des 75. Gründungstages der DDR wurde der Film „Es war da eine Zeit“ gezeigt. Vier Ostdeutsche diskutierten anschließend auf dem Podium über das eigene Leben, die Erfahrungen mit der DDR und den Zustand des vereinigten Landes 35 Jahre nach dem Mauerfall.

Das Kino war ausverkauft, und diejenigen, die Karten ergattert hatten, staunten über die vielen, die einem ähnlichen Impuls gefolgt waren. Einer im Saal sagte: „Ich kann nicht fassen, dass das Kino so voll ist.“ Da gab es wohl, abseits jeder Nostalgie, ein Bedürfnis, diesen Abend mit Menschen zu teilen, die eine ähnliche Wegstrecke zurückgelegt haben und zu hören, was interessante Zeitgenossen darüber zu sagen haben.

Berliner Zeitung

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