Naturschutz

Noch gibt es viele Hirsche – aber warum ist das Tier des Jahres trotzdem gefährdet?

Der Rothirsch ist das größte Tier in heimischen Wäldern, doch die Population steht mächtig unter Druck. Schuld daran sind die Menschen – das sind die Gründe.

Ein Rothirsch in einem Tierpark: Die Männchen erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 1,50 Meter.
Ein Rothirsch in einem Tierpark: Die Männchen erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 1,50 Meter.Boris Roessler/dpa

Selbst in deutschen Städten waren Hirsche früher allgegenwärtig: Anfang des 20. Jahrhunderts zierte röhrendes Rotwild mit prächtigen Geweihen sehr oft die Gemälde in den bürgerlichen Wohnzimmern oder auch gewebte Wandteppiche. Genau aus solchen Teppichen nähten sich in den 80er-Jahren viele langhaarige Jugendliche in der DDR ihre Umhängetaschen – sogenannte Hirschbeutel. Und auch im Wald gehörte der Hirsch zu Deutschland in Ost und West genau wie Fuchs, Hase und Igel. Doch nun ist auch der Hirsch in Gefahr – jedenfalls potenziell. Deshalb wurde der Rothirsch nun von der Deutschen Wildtier-Stiftung zum Tier des Jahres 2026 erklärt.

Berliner Zeitung

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