Debüt

Kinofilm „Ghost Bastard“: Wie ein künstliches Berlin mit echten Gefühlen aufgeladen wird

Zwischen Waldorf Astoria und Vorstadt-Idylle: Regisseur Erkan Acar verarbeitet persönliche Trauer – und feiert mit Tochter Aliyah ein Berliner Familiendebüt.

In „Ghost Bastard“ irrt ein Geist durch Berlin – und streift an der Gedächtniskirche vorbei.
In „Ghost Bastard“ irrt ein Geist durch Berlin – und streift an der Gedächtniskirche vorbei.Hadlaub Pictures

Was macht man, wenn man einen geliebten Menschen verliert? Regisseur Erkan Acar wählte den Weg der Kreativität und verarbeitete den Tod seines Bruders in einer sechswöchigen Drehphase. Das Ergebnis ist „Ghost Bastard“, ein tragikomischer Geisterfilm, der am 2. April im Kino in der Kulturbrauerei seine Berlin-Premiere feierte. Laut Acar ist das Werk eine höchst persönliche Mischung aus dem Klassiker „Ghost – Nachricht von Sam“ und eigenen Lebenserfahrungen. Während das emotionale Fundament tief sitzt, ist der Schauplatz Berlin mehr eine pragmatische Entscheidung als eine Liebeserklärung an die Stadt.

Berliner Zeitung

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