Ende einer „Insel des Friedens“

Israelisch-palästinensisches Lokal: Kanaan schließt und kommt als Serie zurück

Ein beliebtes Lokal in Berlin muss schließen. Doch die Betreiber und Kunstschaffende haben eine Möglichkeit gefunden, das Andenken zu bewahren.

Heute geschlossen: Betreiber Oz Ben David im Restaurant Kanaan
Heute geschlossen: Betreiber Oz Ben David im Restaurant KanaanEmmanuele Contini/Berliner Zeitung

Noch beobachtet Golda Meir die Gäste des Restaurants Kanaan mit strengem Blick. Die israelische Ministerpräsidentin, Gewinnerin des Jom-Kippur-Kriegs 1973 über eine Allianz arabischer Staaten, ist auf einem  Pop-Art-Bild zu sehen. Neben ihr an der Wand des im Jahr 2015 eröffneten Lokals: ein Beduine mit Kufiya, umgangssprachlich als Palästinensertuch bekannt. In den vergangenen Jahren haben es die Bilder gut nebeneinander ausgehalten.

Berliner Zeitung

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