Köpenick ist überall: Nicht nur im südöstlichen Bezirk von Berlin haben Autofahrer oft das Gefühl, zwischen Baustellen gefangen zu sein. In ganz Berlin behindern Sperrungen sowie Fahrbahneinengungen den Straßenverkehr – und es entsteht der Eindruck, dass sich die Verantwortlichen nicht abstimmen. Jetzt hat die Verwaltung von Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) bekräftigt, dass sie eine Baustellenkoordinierungs-Plattform als zentrale Steuerungsstelle einrichtet. Doch die Linke-Abgeordneten Katalin Gennburg, Kristian Ronneburg und Carsten Schatz sind weiterhin skeptisch.
Um eine solche Plattform zu schaffen, „entwickelt der Senat gemeinsam mit einigen Bezirken die erforderlichen Geschäftsprozesse“, teilte Verkehrs-Staatssekretär Johannes Wieczorek auf ihre Anfrage hin mit. „Ziel ist es, räumliche und zeitliche Konflikte von Baumaßnahmen bereits im Vorfeld zu verhindern und, falls nötig, frühzeitig entsprechende Umleitungen zu berücksichtigen.“ Dabei sollen die Bezirke bei der Koordinierung von Baustellen vor Erteilung der Sondernutzungserlaubnisse unterstützt werden. Ein weiteres Ziel sei es, verkehrliche Auswirkungen bezirksübergreifend zu berücksichtigen. Der Senat hat sich einiges vorgenommen.

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