Der Wind pfeift durch die aufgerissenen Planen der weißen Radarkuppeln, die wie stumme, verwitterte Wächter über den Wipfeln des Grunewalds thronen. Wer den steilen Weg zum Teufelsberg hinaufsteigt, betritt eine Landschaft aus zerbröckelndem Beton, wucherndem Grün und knalliger Street-Art. Die ehemalige Radarstation ist wohl Berlins bekanntester Lost Place. Schon jetzt öffnet hier an Wochenenden ein kleines Café, und immer wieder locken Veranstaltungen Ausflügler auf das Gelände. Doch es gibt neue Pläne, die diese raue Lost-Place-Atmosphäre grundlegend verändern könnten.

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