Abed Hassan erzählt von neugeborenen Kindern, die in Gaza die Namen der Toten tragen. So sei es der Fall bei dem vor kurzem auf die Welt gekommenen Sohn einer Cousine. Immerhin, er berichtet von neuem Leben in der zerbombten Steinwüste und einer Chance auf ein Aufwachsen ohne Dauerbeschuss dank der seit Mitte Oktober geltenden Waffenruhe. Der Hunger sei nach dem Ende der meisten Kampfhandlungen und der Wiederaufnahme der Nahrungsmittellieferungen nicht mehr so nagend wie noch vor einigen Wochen. „Aber die Preise sind immer noch sehr hoch“, sagt er.