Berlin

Frauen, die in Berlin vor Gewalt fliehen müssen: Was Betroffene jetzt durchmachen

In Berlin fliehen Frauen vor Schlägen, Drohungen und Kontrolle – jetzt schlagen die Träger Alarm. Sie berichten von Finanzierungslücken und Personalnot.

Plakate mit Aufschriften wie „Kein Täter sein reicht nicht“ sind auf einer Demonstration zu sehen.
Plakate mit Aufschriften wie „Kein Täter sein reicht nicht“ sind auf einer Demonstration zu sehen.Imago

Um 9 Uhr startet im Berliner Frauenhaus Cocon die Sozialarbeit. Mitarbeiterinnen sortieren und dokumentieren Gewaltfälle, erklären Betroffenen Anträge, sagen ihnen, was sie an Hilfe erwarten können. Auf den Fluren stehen Schuhe, Kinderjacken, Taschen. Es riecht nach Kaffee, Frühstück und Waschmittel. Kinder gehen von dort aus zur Schule, Mitarbeiter begleiten Frauen zu Gerichten, Ämtern, Beratungen. Der Alltag wirkt fast normal. Ist er aber nicht.

Berliner Zeitung

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