Der Bier-Streit beschäftigt die Bezirksversammlung Lichtenberg noch immer. Im Dezember hatten die Grünen beantragt, den Alkoholkonsum während der Sitzungen zu untersagen. Frederike Navarro argumentierte damals mit der Vorbildfunktion und der Barrierefreiheit: Die BVV solle ein inklusiver Ort sein, der Geruch von Alkohol könne Menschen mit Suchtgeschichte oder deren Angehörige abschrecken. Die Reaktion darauf war defensiv bis trotzig. Ein AfD-Verordneter beendete seine Rede damals mit einem demonstrativen „Prost“. Am Ende lehnten CDU, AfD und BSW den Antrag ab, SPD und Linke stimmten uneinheitlich. Das Bier blieb erlaubt.

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