Trauer

„Heute müssen Sie noch nicht traurig sein“: Unterwegs mit einer Berliner Bestatterin

Ein Ehepaar plant seine Beerdigung selbst, eine Trauerfeier überzieht, ein Halstuch wird gesucht. Ein Tag mit der Bestatterin Theresa Drews, die nach eigenen Regeln arbeitet.

Theresa Drews: „Begräbnisse sollen deutlich machen, dass wir uns als Gemeinschaft von einem Menschen trennen.“
Theresa Drews: „Begräbnisse sollen deutlich machen, dass wir uns als Gemeinschaft von einem Menschen trennen.“

Wir stehen zu viert in einem kleinen Zimmer. Die Bestatterin Theresa Drews, zwei Männer des Fuhrunternehmens und ich. Auf dem Bett liegt der dürre Körper von Frau Schmidt*. Ihr Kopf ist zur Seite gedreht, die Haut gelb. „Ich weiß, dass Ihnen das lieber ist. Aber das geht wirklich nicht, Frau Drews“, sagt einer der beiden Männer.

Berliner Zeitung

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