„Historische“ Situation

BVG nach Tram-Shutdown: Warum Berlin einfriert – während Potsdam weiterfährt

Noch immer ist unklar, wann das gesamte Tram-Netz wieder befahren wird. War der lange Stillstand vermeidbar? Fragen und Antworten zum Shutdown.

Mehrstündiger Eisregen setzte den größten Straßenbahnbetrieb Deutschlands in der Nacht zum 26. Januar schachmatt, auch in Mitte.
Mehrstündiger Eisregen setzte den größten Straßenbahnbetrieb Deutschlands in der Nacht zum 26. Januar schachmatt, auch in Mitte.Saskia Fischer/dpa

Es ist der größte Störfall bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) seit langer Zeit. Das größte Straßenbahnnetz Deutschlands fror in der Nacht zu Montag im Eisregen ein. Zwar erwacht es nun langsam wieder zum Leben: Als erste Strecke ging die Verbindung zwischen dem Betriebshof Lichtenberg und dem Hackeschen Markt in Mitte in Betrieb, meldete die BVG am Dienstagvormittag. Am Mittag fuhren auch auf Abschnitten der Linien M4, M6, 21 und 68 wieder Bahnen. Doch wann das ganze Netz wieder befahren wird, ist weiterhin ungewiss, hieß es am Nachmittag.

Berliner Zeitung

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