„Eis gut befahrbar“

Berliner wagen sich auf zugefrorene Seen – wie gefährlich ist das wirklich?

Am Wochenende wagen sich Berliner auf zugefrorene Eisflächen, etwa an der Krummen Lanke, dem Landwehrkanal oder dem Großen Müggelsee. Die Wasserschutzpolizei rät dringend ab.

Eine Person und ein Kind gehen über die vereiste Wasserfläche des Neuköllner Schifffahrtskanals am Weigandufer unter der Treptower Brücke.
Eine Person und ein Kind gehen über die vereiste Wasserfläche des Neuköllner Schifffahrtskanals am Weigandufer unter der Treptower Brücke.dpa

„Morgen Eishockey an der Fischerhütte mit Grill“, schreibt ein Freund am Samstag über WhatsApp und schickt ein Foto mit, auf dem man dort auf dem Schlachtensee in Steglitz-Zehlendorf schon Eishockeyspieler sehen kann – bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Die ersten Mutigen oder auch Leichtsinnigen konnte man am Freitag bereits auf dem Landwehrkanal in Kreuzberg beobachten – noch ganz vorsichtig am Rand gehend, testeten sie die Trittfestigkeit des Eises. Es hielt. Auf dem Kanal liegen auch bereits ein Autoreifen und ein Stuhl – womöglich hat sie jemand dorthin geworfen, um zu testen, wie fest das Eis ist. An der Kottbusser Brücke jedoch ist von Eis keine Spur.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar