Die Fahrt zu Andreas Knie ist der Horror. Auf der Straßenbahnlinie M10 fallen mal wieder Fahrten aus. Die Bahn, die endlich kommt, ist voll. Sie schleicht dahin, als hätte der Fahrer Angst vor Autos. Der S-Bahn-Anschluss funktioniert, aber der Bus zur Neuen Nationalgalerie lässt auf sich warten. Mehrmals zeigt das Display an der Haltestelle den M48er an, mehrmals verschwindet die orangerote Schrift wieder. Also laufen. Mit zehn Minuten Verspätung ist das Wissenschaftszentrum am Reichpietschufer erreicht. In dem Haus mit der bonbonfarbigen Fassade ist der Mobilitätsforscher Knie seit 1987 tätig.

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