Medien

Übermedien über Correctiv-Bericht zu Sellner und AfD: „Der Text ist misslungen“

Das Portal Übermedien fordert eine kritische Auseinandersetzung mit dem Correctiv-Bericht, der der AfD unterstellt, Menschen aus Deutschland illegal ausweisen zu wollen. 

Martin Sellner, rechter Aktivist aus Österreich, spricht bei einer Kundgebung der Identitären Bewegung. Seine Remigrationspläne standen im Zentrum eines Correctiv-Berichts, der landesweit für Aufsehen gesorgt hat. 
Martin Sellner, rechter Aktivist aus Österreich, spricht bei einer Kundgebung der Identitären Bewegung. Seine Remigrationspläne standen im Zentrum eines Correctiv-Berichts, der landesweit für Aufsehen gesorgt hat. Sebastian Willnow/dpa

Das Medienportal Übermedien, gegründet von dem Journalisten Stefan Niggemeier, hat einen Bericht publiziert, der die Recherchen des Journalistenkollektivs Correctiv kritisch beleuchtet, das über die Pläne der AfD und des Rechtsidentitären Martin Sellner in dem Text „Geheimplan gegen Deutschland“ berichtet hatte. Mitglieder von AfD und CDU, Rechtsidentitäre und Unternehmer hatten sich im Winter 2023 in einer Villa in Potsdam getroffen. Dabei soll es unter anderem um Remigrationspläne gegangen sein. Die Tagesschau und andere Medien deuteten den Bericht so, dass auch über die Ausbürgerung deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund diskutiert wurde. Der Correctiv-Bericht löste Empörung und massenhafte Proteste aus. Der Bericht hat den „Leuchtturm“-Preis erhalten.

Berliner Zeitung

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