Staatsballett

Was für ein Pomp, ein Luxus, eine Verschwendung: „Nurejew“ in der Deutschen Oper

Das Berliner Staatsballett zeigt das legendäre Bolschoi-Ballett „Nurejew“ von Yuri Possokhow und Kirill Serebrennikow. In Moskau wurde das Stück aus politischen Gründen abgesetzt.

David Soares, erster Solotänzer beim Staatsballett, verkörpert Nurejew.
David Soares, erster Solotänzer beim Staatsballett, verkörpert Nurejew.Carlos Quezada/Deutsche Oper

Das Bolschoi ist in Berlin. Natürlich nicht die Moskauer Compagnie selbst. Aber der Geist des Bolschoi weht über die Bühne der Deutschen Oper. Mit einem Stück, um das sich viele Legenden ranken. Über einen Tänzer, um den sich noch viel mehr Legenden ranken. 2017 brachten der damals unter Hausarrest stehende und inzwischen in den Westen emigrierte Regisseur Kirill Serebrennikow und der Choreograf Yuri Possokhow das Ballett „Nurejew“ über das Leben und Sterben von Rudolf Nurejew am Moskauer Bolschoi-Theater heraus. Es wurde gefeiert, bekam mehrere große Preise – und wurde 2022 im Zuge der verschärften LGBTQ-Gesetze verboten.

Berliner Zeitung

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