Theater

„Warten auf Bardot“: Ein Gespenst namens Brigitte sucht die Volksbühne heim

Brigitte Bardot meets Samuel Beckett: In „Warten auf Bardot“ versucht sich Meo Wulf an der Berliner Volksbühne an der Demontage der umstrittenen Filmikone. Die Kritik.

Außerirdische in der Wohnlandschaft: „Warten auf Bardot“ an der Berliner Volksbühne
Außerirdische in der Wohnlandschaft: „Warten auf Bardot“ an der Berliner VolksbühnePhilip Frowein

Es ist eine kuschelige Gruselwelt, die Bühnenbildnerin Mayan Tuulia Frank entworfen hat, um die Beschwörung der im Dezember 2025 verstorbenen Brigitte Bardot an der Berliner Volksbühne zu ermöglichen: blauer Teppichboden, ein riesiges Flausch-Bett und ein noch riesigeres Conversation Pit für die Sechzigerjahre-Ästhetik.

Für den Grusel sorgen ein stilles Örtchen in Sargform, ein rot rauchendes Loch im Boden und eine überdimensionierte Schere, die von der Decke hängt.

Berliner Zeitung

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