Es sind schon gut zwei Stunden vergangen, da steht Corinna Harfouch tropfend nass in dem riesigen Swimmingpool, das im Deutschen Theater allerdings nur die Tiefe eines Planschbeckens hat, und erzählt in kurzen, brüchigen Sätzen das ganze Drama ihrer Geschichte. Es ist das Drama der Hope Foster, die sich vor zwanzig Jahren einen fatalen Moment lang nicht um das gefährliche Spiel ihrer Tochter an eben diesem Pool kümmerte, stattdessen dem defekten Wäschetrockner all ihre Aufmerksamkeit widmete und so nicht merkte, wie ihr Kind zusammen mit dem Nachbarsjungen unter der Pool-Abdeckung ertrank.